Wie man bequem viel Sprossen essen kann

Wie man bequem viel Sprossen essen kann

Wer das Beste für sich will, rückt täglich Sprossen in den Mittelpunkt seiner Ernährung. Dieses gekeimte und gesprosste Kleingemüse steckt voller wichtiger Aminosäuren, Mineralien, Vitamine und lebendiger Enzyme und hat deshalb einen besonders hohen Nährwert.

Sprossen haben noch einen großen Vorteil: Du kannst sie für kleines Geld und geringem Aufwand selbst ziehen. Du brauchst dafür nur ein einfaches Keimglas. Innerhalb von ein paar Tagen kannst Du ernten. Alles, was Du dafür machen musst, ist, das Glas morgens und abends durchzuspülen.

Sprossenziehen ist perfekt für den Winter, wo wir weniger Zugang zu frischen Gemüse haben.

Es spart Transportwege, Spritzmittel, Konservierungsstoffe und Verpackung.

Alternativ bekommst Du Sprossen im Bioladen in der Kühltheke. Meist sind es Packungen mit gemischten Sprossen von Mungbohnen, Linsen, Rettich, Alfalfa, Ruccola, Radieschen und Brokkoli.

Die heutigen beiden Rezepte lösen ein Problem, das viele Menschen mit Sprossen haben. Meine Nachforschungen haben ergeben, dass ihnen das Sprossengewirr zu strubbelig zum Essen ist. Zuviel Kauarbeit.

10 vereinzelte Sprossen als Dekoration im Salat oder in der Suppe sind also ganz nett, aber mehr soll es dann doch nicht sein. Wenn es darum geht, sich mikronährstoffreich zu ernähren, ist das logischerweise zu wenig.

Deshalb habe ich hier ein Rezept für Dich, mit dem Du locker 50 g pro Portion schaffst, ohne dass Du es merkst oder siehst. Der Geschmack wird Dich beeindrucken. Es schmeckt nicht nur lecker, sondern ungewöhnlich frisch.

Ich nenne das Rezept Sprossenbrei. Klingt nach Kartoffelbrei! Tatsächlich liegt man damit gar nicht so falsch, zumindest was die Konsistenz und die Verwendungsmöglichkeit anbelangt.

Es gibt Landstriche, dort hebt heben Endiviensalat unter den Kartoffelbrei. Wenn ich mit dem Sprossenbrei genauso verfahre, schmeckt das köstlich und ist sehr sättigend. Probiere es doch mal aus!

Endivie gibt es aus heimischen Anbau von August bis November.

Für das Rezept verarbeiten wir die Sprossen mit Wurzelgemüse Avocado zu einer cremigen Mixtur verarbeitet.

Sprossenbrei

Zutaten für 2 Portionen

  • 100 g Keimlinge oder Sprossen von Mungbohnen, Linsen, Rettich, Alfalfa, Ruccola, Radieschen, Brokkoli
  • 1 Petersilienwurzel (etwa 150 g)
  • 1 große Avocado
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 – 1 Zitrone, der Saft davon
  • 1/2 Frühlingszwiebel
  • 1 cm von Peperoni
  • Salz
  • 2 EL Wasser

Alle Zutaten bis auf das Wasser in einem Zerkleinerer (Food Processor, Schüsselgröße mindesten 1 l) oder Stabmixer bis zur gewünschten Konsistenz verarbeiten. Falls der Zerkleinerer nicht greift, 1 EL Wasser zu geben, gegebenenfalls auch mehr.

Tipp: Statt Pastinake kann man alternativ auch viele andere Würzelgemüse nehmen, wie Schwarzwurzel, Tobinambur, Navett-Rübchen oder Rote Beete.

Guten Appetit!

Paprika

Das Ergebnis erinnert von der Konsistenz – je nach dem wir fein man aller verarbeitet – an Kartoffelbrei oder Risotto. Passt prima zu einem Salat oder zu Gemüsesticks, z.b. aus Süßkartoffel.

Der brei

Tipp:

In Bioläden gibt es verschiedene Keimlinge und Sprossen – auch im Mix – zu kaufen. Weitere Wurzelalternativen Schwarzwurzel, Tobinambur, Navett-Rübchen oder Rote Beete.

Ernährung umstellen: 3 häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Ernährung umstellen: 3 häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Mit Rezept für ein High-End-Studentenfutter.

„Ich habe erfolgreich den Rohkost-Level in meiner Ernährung erhöht und für mich herausragende Ergebnisse erzielt.

Nicht nur, dass ich im Vorbeigehen 13 kg abgenommen habe (ohne Sport), sondern – was für mich von noch größerer Bedeutung ist – der Wert meines Langzeitzuckers hat sich von erschreckenden 11 auf 7,7 gesenkt. … Ja, ich war selbst total überrascht. Nach meiner Fastenkur in einer Fastenklinik war ich ja total unsicher, ob ich danach direkt mit der Rohkost einsteigen könnte, du erinnerst dich. Nach unserem Telefonat und deinen so logischen und nachvollziehbaren Argumenten bin ich jedoch zu der Überzeugung gelangt, es einfach anzugehen und auszuprobieren. … Ich würde sagen, ich bin bei 35-40 % Rohkost.

Das schrieb mir vor ein paar Tagen Violetta. Sie war Teilnehmerin des ImmunityEating Durchstarter Workshops im April und und setzt seither das Gelernte schrittweise um.

Violetta hat drei Fehler vermieden, die bei einer Ernährungsumstellung typisch sind und die zumeist im Jo-Jo-Effekt enden.

Welches sind die drei Fehler und was hat Violetta besser gemacht?

1. Fehler: Auf moderate Verbesserungen setzen

Viele nehmen sich vor Nudeln, Fleisch und Zucker zu reduzieren und mehr gekochtes Gemüse zu essen. Dieses moderate Vorgehen wird Dir jedoch nicht helfen, Deinen Selbstheilungsmechanismus so zu unterstützen, dass Du einen deutlichen Unterschied spürst.

Ganz einfach deshalb, weil Dir nach wie vor das fehlt, was in einer Standardernährung in der Regel immer zu kurz kommt: Mikronährstoffe – also Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Enzyme. Sie helfen, Entzündungen im Körper zu stoppen, und unterstützen die Regeneration.

Mehr gekochtes Gemüse zu essen, ist zwar eine graduelle Verbesserung. Diese hilft Dir jedoch nicht effizient voranzukommen, weil ein großer Teil der Mikronährstoffe – vor allem Enzyme und viele Vitamine – durch Erhitzen für den Körper verloren gehen.

Lösung: Baue hochnährstoffreiche Lebensmittel ein

Strebe wie Violetta danach, neue Ernährungsgewohnheiten aufzubauen, die aus den gesündesten Lebensmitteln bestehen. Diesen Qualitätsanspruch erfüllt eine pflanzenbasierte Rohkost aus Nüssen, Gemüse, Beeren, Fermentiertes, Algen, Sprossen, Superfoods und Heilkräutern in höchstem Maße. Sie sind besonders reich an den besten Makro- und Mikronährstoffen und deshalb sehr kraftvoll in ihrer Wirkung.

Naturbelassene pflanzliche Lebensmittel reinigen den Körper und bauen ihn aus dem besten Material neu auf.

2. Fehler: Dogmatisch vorzugehen

Wenn wir versuchen, unsere Ernährung von jetzt auf gleich komplett umzustellen, haben wir höchstwahrscheinlich damit zu kämpfen, dass wir Heißhunger auf Nudeln, Fleisch, Käse und Gekochtes verspüren. Das alles hat großes Suchtpotential, sowohl körperlich als auch mental.

Außerdem mögen wir Menschen grundsätzlich keine Verbote. Wir haben nun mal unsere Lieblingsessen und wenn man sie uns wegnimmt, werden wir Wege suchen, sie wieder zu bekommen.

Lösung: Erhöhe dein Rohkost-Level stufenweise

Anstatt zu viele lieb gewordene Essgewohnheiten wegzunehmen, konzentrieren wir uns lieber darauf, mehr und mehr positive Erlebnisse mit natürlichen, also unverarbeiteten, rohen Lebensmitteln zu schaffen. Nach unserer Erfahrung ist das ein sicherer und bewährter Weg, der dazu führt, dass der „bad stuff“ nach und nach „hinten runterfällt“.

Violetta hat jetzt bereits einen pflanzlichen Rohkostanteil von etwa 35-40 % etabliert. Am Wochenende baut sie bewusst einen „Cheat Day“ ein und isst an diesem Tage genau das, worauf sie Lust hat. 

Mit dieser Strategie hat sie es zwanglos geschafft, nicht nur den Langzeitzuckerwert dramatisch zu verbessern, sondern auch „im Vorbeigehen“ 13 kg abzunehmen. Gibt es was Besseres, als leicht und ohne Kalorienzählen unerwünschte Pfunde loszuwerden?

Mit dem Erleben der gesundheitlichen Transformation und dem steigenden Wohlbefinden wächst der Spaß, mehr und mehr Neues aus der Welt der modernen Rohkost auszuprobieren und als Gewohnheit zu etablieren.

3. Fehler: Ohne klare Orientierung unterwegs zu sein

Viele Menschen haben ein Ziel, zum Beispiel 10 kg in zwei Monaten anzunehmen. Jedoch fehlt ihnen die Vorstellung, wie sie von A nach B kommen können und welche individuellen Zwischenetappen sie einlegen sollten.

Wenn wir eine Verbesserung erreichen wollen, brauchen wir neben ergebnisorientierten Zielen, prozessorientierte Ziele.

Lösung: Eine Landkarte und ein Navi für die optimale Nährstoffversorgung

Violetta hat an unseren ImmunityEating Durchstarter Kurs teilgenommen und einen Überblick bekommen, welche hochnährstoffreichen Lebensmittel wichtig sind. Denn alle Lebensmittel beinhalten unterschiedliche Mikronährstoffe, in unterschiedlicher Menge.

ImmunityEating kombiniert die 8 entscheidenden Lebensmittelkategorien, so dass Du damit auf ein optimales Nährstoffspektrum mit Essen kommen kannst.

Du lernst aus den besten Lebensmitteln die unterschiedlichsten Speisen wie Nudelgerichte, Suppen, Pesto, Müsli, Smoothies, Eis oder süße Snacks zu zaubern – alles in 10 Minuten.

So fällt es Dir leicht, Deinen individuellen Einstieg zu finden und den Rohkostanteil schrittweise zu erhöhen.

Wenn Du vorhast, Deine Ernährung umzustellen, dann freue Dich auf unseren nächste ImmunityEating Durchstarter Kurs, der demnächst startet.

Damit Du gleich mit einem super Geschmackserlebnis loslegen kannst, hier eine ultimative Knabbermischung.

Mix Dir ein supergesundes High-End-Studentenfutter

Mit der richtigen Auswahl der Zutaten kannst Du das beliebte Studentenfutter auf das gesündeste Level heben. Wir nehmen dafür Walnüsse oder geschälte Hanfsamen, Gojibeeren und Kakaonibs. Achte auf Rohkost-Qualität, die Du in der Regel im Bioladen findest.

  • Walnüsse und Hanfsamen haben einen besonders hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, die den Zellschutz aktivieren.
  • Statt der üblichen Rosinen mit einem hohen Anteil an Fruchtzucker nehmen wir die kohlenhydratärmeren Gojibeeren, die außerdem sehr viele Antioxidantien enthalten. Sie gehören außerdem zu den wenigen Früchten, die auch eine nennenswerte Menge an Proteinen enthalten.
  • Für einen Extrakick an Antioxidantien und Geschmack gibt nichts Besseres als Kakaonibs (zerkleinerte Kakaobohnen). Mit viel Magnesium sind die Nibs das gesündeste Lebensmittel fürs Herzkreislaufsystem. Das enthaltene Theobromin wirkt vitalisierend, jedoch auf sanftere Weise als Koffein.

Du kannst den Unterschied zu herkömmlichem Studentenfutter höchstwahrscheinlich deutlich spüren: Von normalem Studentenfutter bekommt man durch die sehr süßen Trockenfrüchte schnell einen Blutzuckerflash, der dann in Unruhe und Müdigkeit endet. Das passiert Dir mit unserer High-End-Mischung nicht.

Probiere es aus!

Warum Gemüse Dich besser hydriert als Wasser

Warum Gemüse Dich besser hydriert als Wasser

Mit coolem Tomaten-Rezept. –

Wenn Du an Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Bluthochdruck, und Verstopfung leidest oder Dich oft müde fühlst, kann das daran liegen, dass Dein Körper nicht genügend hydriert ist.

Du kannst Deine Gesundheit enorm verbessern, wenn Du damit beginnst, Dich bewusst mit Lebensmitteln zu hydrieren, statt vorwiegend oder ausschließlich Wasser zu trinken.

Jedes Mal, wenn wir in ein wasserhaltiges Lebensmittel, wie Tomate, Gurke, Stangensellerie, Blattsalate, Brokkoli oder Beeren beißen, essen wir Wasser. Alle genannten Sorten enthalten mehr als 90 Prozent Wasser, ja auch Brokkoli und Blattsalat!

Pflanzenwasser verbessert alle Körperfunktionen

Beeindruckend ist, dass Gemüse und Obst Dich besser hydrieren als die gleiche Menge Wasser aus der Flasche! Mit saftigen pflanzlichen Lebensmitteln laufen alle Körperfunktionen besser ab:

  • Sie verbessern die Fließeigenschaften unseres Blutes und beugen Bluthochdruck vor
  • Sie optimieren die Absorption von Nährstoffen, das heißt, unser Körper ist auch grundsätzlich besser versorgt, vor allem auch mit entzündungshemmenden Antioxidantien
  • Der Feuchtigkeitsgehalt der Haut und aller Gewebe wird verbessert. Die Haut gilt als wichtiges Wasserspeicherorgan
  • Auch die Faszien, das sind Bindegewebsstrukturen, die Muskeln und Organe umhüllen, werden besser hydriert, was Verletzungen vorbeugt
  • Unsere Stimmung, Wachheit und Konzentrationsfähigkeit verbessern sich mit der Hydrierung des Gehirns, denn unser Kopf ist ein Wasserball
  • Die Reparatur- und Regenerationsprozesse des Körpers laufen optimierter ab und unser Immunsystem funktioniert besser
  • Die Reinigung des Körpers von Stoffwechselabbauprodukten und Toxinen wird unterstützt und wir altern langsamer

Wieso funktioniert Hydrierung mit Wasser aus Pflanzen so viel besser?

Im Unterschied zu Trinkwasser enthält Pflanzenwasser eine geballte Ladung an Nährstoffen, wie Antioxidantien, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Ballaststoffe, die synergetisch zusammenspielen.

Um die Bedeutung dieser Tatsache zu erfassen, darf man nicht rein rechnerisch die Nährstoffe zusammen zählen, sondern muss das Pflanzenwasser noch aus der elektrochemischen Sicht betrachten.

  • In wässrigen pflanzlichen Lebensmitteln herrscht allgemein eine gute elektrische Leitfähigkeit, weil organisch gebundenes Wasser in Lebensmitteln dichter strukturiert ist, als normales Trinkwasser
  • Pflanzenwasser gibt deshalb eine elektromagnetische Ladung ab, die die Nährstoffe viel effektiver in die Zellen leitet. Es hydriert besser bis in die letzten Schichten hinein.
  • Pflanzenwasser ist also leitfähiger und kommt damit den elektrisch ablaufenden Körperfunktionen zu gute.
  • Durch die Elektronenabgabe wirkt Pflanzenwasser antioxidativ. Es neutralisiert freie Radikale, die die Zellen schädigen können und so stille Entzündungen auslösen – die Ursache aller Zipperlein und Zivilisationskrankheiten.

Wenn Du eine Verbesserung Deiner Ernährung anstrebst, ist das wirklich eine essenzielle Erkenntnis:

Der Mensch ist ein elektrisch funktionierender Organismus und nur Lebensmittel, die in der Lage sind, Elektronen(-energie) an unseren Körper abzugeben, sind erstrebenswert und steigern unsere Vitalität.

Sofort-Test: Vitalitätssteigerung durch Pflanzenwasser

Am eindrücklichsten erfahren wir diese Energie, wenn wir uns „wiederbeleben“ wollen, nach dem wir uns mit einer Pizza oder ähnlichem „abgeschossen“ haben. Essen wir danach einen Apfel oder eine Tomate, löschen wir nicht nur den großen Durst, der nach solchen Mahlzeiten entsteht. Wir können darüber hinaus, auch wirksam gegen das Verdauungskoma arbeiten. Mit jedem Biss in ein Stück Obst oder Gemüse laden wir unsere innere Batterie wieder auf. Probiere es aus, Du kannst es spüren.

Was die antioxidative Kraft eines Lebensmittels schwächt

Optimal profitieren wir von dieser Lebenskraft, wenn wir eine Frucht direkt vom Baum essen, denn lange Lagerung und Stressoren (z.B. Witterung, Düngung, Pflanzenschutz) beeinträchtigt das Lebensmittel. Die elektromagnetische Kraft, das Potenzial Elektronen an den Körper abzugeben und antioxidativ und entzündungshemmend zu wirken, verringert sich.

Natürlich schwächt auch Erhitzen oder Kochen das Potenzial eines Lebensmittels enorm antioxidativ zu wirken. Deshalb lernst du in unserem ImmunityEating Programme alles über die rohköstliche Zubereitung.

Sommerliche Hydro-Power: Tomaten-Gazpacho

Mit unserer rohbelassenen Tomaten-Gazpacho (kalte Gemüsesuppe) kommst Du in den vollen Genuss von „Wasser zum Essen“. Tomaten beispielsweise enthalten neben ihren 93 Prozent Wasser immerhin dreizehn Vitamine, siebzehn Mineralstoffe und reichlich sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (insbesondere den roten Farbstoff Lycopin, der stark antioxidativ wirkt). Ihr synergetisches Zusammenspiel macht die Tomate zu einem bekannten Mittel der Krebsprävention.

Dieses Gazpacho-Rezept ist Fastfood vom Gesündesten. In fünf Minuten hast Du sie zubereitet und kannst sie auch prima im Kühlschrank vorrätig halten. Am besten in einem Schraubglas. Auch to go bestens geeignet.

Wenn Du alles auf einmal löffelst oder trinkst, hast Du im Ergebnis schon mehr als 700 ml feinstes Pflanzenwasser intus.

Zutaten

  • 500 g Tomaten
  • ½ Bund Petersilie
  • ½ Gurke (200 g)
  • Salz
  • 1 Teelöffel Paprikapulver
  • Prise Chili
  • Optional: Basilikum

Alle Zutaten mit einem Zerkleinerer (Food Processor) oder dem Mixer pürieren. Wenn Du den Mixer nimmst, verwende am besten die Pulstaste oder arbeite mit der niedrigsten Stufe nur ganz kurze Zeit, damit noch ein paar größere Stückchen übrig bleiben.

Oft liest man, dass sich durch Kochen die Menge an Lycopin besser für den Körper verfügbar wäre, da durch das Kochen Lycopin aus den Zellen gelöst wird. Allerdings lässt sich dies auch durch den Mixer erreichen, der die Zellen mechanisch aufbricht. Ist es dann nicht schlauer, zu Mixen und dadurch die kalte Verarbeitung die Mikronährstoffe im synergetischen Verbund zu erhalten?

Falls Dir die Gazpacho zu kalt ist, kannst Du sie einfach schonend mundwarm machen, ohne sie zu kochen.

3 simple Detox-Strategien

3 simple Detox-Strategien

Detox heißt das Zauberwort, wenn wir uns wieder leichter und vitaler fühlen wollen. Damit wollen alles loswerden, was uns das Leben schwer macht und unser eigenes Spiegelbild trübt.

Hier sind meine drei Lieblingsstrategien für einen sanften Detox-Tag.

Du kannst diese Strategien ein- bis zweimal in der Woche anwenden oder mehrere Tage hintereinander, um zügig ein bis zwei Kilos zu verlieren.

1. Basendrink am Morgen wirkt wie Turbo

Smoothies sind die schnellste Möglichkeit, um viel vom „good stuff“ auf zunehmen, der uns hilft, den „bad stuff“ loszuwerden. Hier können wir alles zusammenmixen, was viele basischen Mineralien und Ballaststoffe enthält. Du wirst schnell merken, dass sich dadurch Dein Gewebe zu straffen beginnt und die Waage weniger anzeigt. Wie sagte schon Hippokrates: „Es ist leichter, sich mit Trunk als mit Speise zu erquicken.“

Hier das Rezept für einen ausgleichenden Basendrink

  • ½ Gurke mit Schale
  • 1 Stange Staudensellerie
  • ½ Zitrone mit einem Stück Schale (wenn Bio)
  • 1 Hand voll Beeren
  • 1 paar grüne Blätter (z.B. Spinat oder Petersilie) oder ein Grünkohlblatt (ohne Strunk)
  • 500 ml Wasser

2. Mittag- und Abendessen: Vermeide stärkehaltige Kohlenhydrate und erhitzte tierische Produkte

Schnelle Fortschritte wirst Du erleben, wenn Du folgende Lebensmittel weit gehend oder ganz vom Speiseplan streichst:

  • stärkehaltige Kohlenhydrate in Form von Kartoffeln, Reis, Nudeln, Brot, Chips usw.
  • tierische Produkte (Fleisch, Wurst, Käse, Jogurt, Eier)

Beide Lebensmittelkategorien übersäuern uns stark. Um diese Säuren zu neutralisieren, bindet der Körper Wasser und wir fühlen uns wie ein vollgesaugter Schwamm.

Bringe stattdessen mehr Gemüse in jeder Form auf Deinen Speiseplan: Salate, gekochtes Gemüse oder Gemüsesuppen. Die vielen Ballaststoffe helfen Deinem Körper alles ordentlich durch den Verdauungstrakt zu bewegen und hinauszubefördern, was Du nicht mehr haben willst. Hunger? Dann iss ein paar Walnüsse, Hanfsamen oder eine Avocado.

3. Früh schlafen gehen

Ich weiß, früh ins zu Bett gehen, klingt nicht sehr attraktiv. Dennoch ist es Gold wert, wenn wir abnehmen wollen. Aus vielen Rückmeldungen unserer ImmunityEating-Teilnehmer weiß ich, dass spätes ins Bett gehen häufig mit Knabbern von Chips und Gummibärchen einhergeht. Wenn sich der Tag neigt und wir müde werden, haben wir einfach weniger Willenskraft, um Verführungen zu widerstehen. Wer früh ins Bett geht, umgeht dieses Problem.

Zu Beginn meiner Ernährungsumstellung war für mich das frühe ins Bett gehen DER Schlüssel zum Erfolg.

Es geht jedoch nicht nur um die schieren Kalorien. Ein längerer Nachtschlaf von 7,5 bis 8,5 Stunden kann auch aus anderem Grund helfen, schlank zu werden.

Unser Körper greift dann auf Fettreserven zurück, um die notwendige Energie für den nächtlichen Stoffwechsel zu gewinnen.

Wenn wir hingegen nur 5,5 Stunden schlafen, bildet sich unsere Muskelmasse zurück. Die bei Schlafmangel erhöhte Produktion des Stresshormons Cortisol könnte der Grund dafür sein.

Das Letzte was wir wollen, ist Muskelmasse zu verlieren! Nicht nur wegen der Kraft, sondern auch weil wir bei gleichem Gewicht, aber mit mehr Muskelmasse schlanker sind. 1 Liter Muskelmasse ist schwerer als 1 Liter Fett.

Viel Erfolg beim Detoxen

Regina

Wenn Dir plötzlich eine Gurke erscheint

Wenn Dir plötzlich eine Gurke erscheint

Albert Einstein über Intuition:

„Alles, was zählt, ist die Intuition. Der intuitive Geist ist ein Geschenk, der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.”

Bei unseren Ernährungsprogrammen setzen wir auf die erwachende Intuition als Erfolgsfaktor. Sie ist insofern ein Geschenk, als sie uns den Weg zu einer gesunden Ernährung enorm erleichtert.

Gute Vorsätze und Willensstärke sind wichtig und hilfreich. Wenn wir es jedoch schaffen, unsere Intuition zu wecken, setzt ein Automatismus ein. Wir erhalten Rückenwind und alles wird leichter.

Die Intuition erwacht mit den richtigen Lebensmitteln. Welche das sind, erfährst Du weiter unter.

Das erste, was Du mit ImmunityEating vielleicht bewusst wahrnehmen wirst, ist, dass Du Dich mit dem Zellsaft von ungekochtem Gemüse und Obst besser hydrieren kannst.

Flüssigkeitsmangel führt zu trockenen Schleimhäuten, Leistungsminderung, Nebel im Kopf, stillen Entzündungen und Infektanfälligkeit. Der Elektrolythaushalt wird gestört und es kommt zu Muskelkrämpfen und Verstopfung.

Erfahre hier zunächst, wie unsere Teilnehmer ihre erwachende Intuition erleben und worauf auch Du Dich freuen kannst.

Was Deine Intuition Dir sagt

1. „Ich will jetzt sofort einen Apfel!“

Du isst eine Ladung Spagetti und kurz danach merkst Du, wie der Zucker(Kohlenhydrat-)flash kommt. Deine Energie bricht weg und Du drohst in ein endloses Verdauungstief zu stürzen. Und dann kommt Dir der rettende Gedanke: „Ich brauch dringend einen Apfel“. Noch während Du ihn isst, geht es Dir gleich Klassen besser und die Mundtrockenheit geht auch weg. Der Apfel wirkt wie eine Art Fallschirm, der den Absturz bremst. Statt eines Apfels „erscheint“ unseren Teilnehmern auch gerne eine saftige Orange oder Tomate.

2. „Die halbe Pizza reicht!“

Wenn Du schon fortgeschritten bist, ist es höchstwahrscheinlich so, dass Du schon nach einer halben Pizza aufhörst und denkst: „War lecker, hätt jetzt aber auch nicht sein müssen“. Oder: „Wenn ich jetzt einen Sauerkrautsalat gegessen hätte, wäre ich jetzt glücklicher.“ So rutscht das Ungesunde immer weiter „hinten runter“ und Dein Speiseplan wird immer gesünder und lebendiger.

3. „Ich will meine Verdauung zurück!“

Wenn Du beginnst, viele ballaststoffreiche Getränke zu Dir zu nehmen, z. B. Grüne Smoothies, bekommst Du auf einmal eine hervorragende Verdauung. Die Müllenentsorgung läuft wie am Schnürchen. Du fühlst Dich leicht und willst dieses Gefühl nie mehr missen. Aber eh Du Dich versiehst, kommt wieder eine ungesunde Phase, in der Du es schleifen lässt. Spätestens nach ein paar Tagen jedoch, ziehst Du die Reißleine und mixt Dir wieder einen grünen Smoothie. Der erste Schluck fühlt sich so an: „Ah, alles wird gut, ist wie nachhause kommen.“ Du willst die Leichtigkeit einfach jeden Tag wieder haben.

4. „Das ist mir zu süß!“

Ziemlich schnell und deutlich wirst Du erleben, dass Dir alle mit normalem Haushaltszucker gesüßten Speisen absurd süß vorkommen und Du wirst immer stärker mit Abneigung reagieren.

5. „Mit Gurke geht das auch!“

Du würdest gerne morgens einen Liter Wasser trinken, weil Du gehört hast, dass dadurch Deine Haut praller wird, Deine Augen besser sehen und Dein Kreislauf angeregt wird. Dein Problem ist jedoch, dass Du morgens nicht so viel Wasser trinken kannst. Da kommt Dir plötzlich die Eingebung: „Mit Gurke geht das auch!“ Damit hast Du intuitiv Deine Lösung gefunden, denn eine Gurke ist mit 97 % Wasser das wasserreichste Gemüse überhaupt. Bei einer großen Gurke sind das fast 1 Liter. Durch die Mineralien und Vitamine ist der Effekt sogar noch besser. Wir erinnern uns, nichts hydriert besser als Gemüse und Obst!

Wie weckt man die Intuition?

Mit FdH (Friss-die-Hälfte) und Kochkost ist es eher unwahrscheinlich. Mit naturbelassenen und ungekochten echten „Lebens“mitteln hingegen, gelingt es einfach.

Living Food wirkt körperlich, emotional und mental sehr reinigend auf unser ganzes System. Das schärft all unsere Sinne und lässt unsere Intuition erwachen und stärker werden.

Wenn wir mindestens 60 % unseres Kalorienbedarfs durch Gemüse, Obst, Nüsse und Saaten in roher Form decken, holen wir uns zurück, was uns verloren gegangen ist: Unsere Beziehung zum Planeten, mit dem wir unmittelbar über unsere Nahrung verbunden sind. Der Körper erinnert sich wieder, was ihm guttut und woraus er eigentlich aufgebaut werden will. Du spürst wieder, dass Du ein Teil des Ganzen bist.

In Dir erwachen die Intelligenz und das Wissen, das Dich dorthin führt, wo Du hingehen musst, um gesund und fit zu bleiben.

Hast Du Lust bekommen, Deiner Intuition auf die Sprünge zu helfen?

Hier ein sehr einfaches Rezept für einen würzigen Low Carb Detox Smoothie, mit dem Du zu jeder Tageszeit eine Mahlzeit ersetzen kannst. Die Zubereitung geht ratzfatz, weil es wenig zu säubern gibt.

Der Smoothie still den Hunger und verleiht Dir ein wunderbares Frischegefühl. Es ist eines meiner Lieblingsrezepte. Genau richtig, um die Intuition zu wecken.

Gurke-Avocado-Smoothie für würzige Frische

  • ½ Avocado
  • ½ Gurke
  • ½ Zitrone
  • ½ Stängel Frühlingszwiebel oder ein Stück einer normalen Zwiebel
  • Salz und Pfeffer
  • 150 ml Wasser

Alle Zutaten mit einem kleinen Mixer zu einer cremigen Konsistenz verarbeiten.

Viel Erfolg

Regina Kratt

Gesund überwintern mit Vanillekipferl

Gesund überwintern mit Vanillekipferl

Um robust gegen Infekte zu sein, braucht es wesentlich mehr Rohkost als einen frisch gepressten Orangensaft und ein paar Blätter Salat am Tag.

Vor allem in der kalten Jahreszeit, wo wir verstärkt auf süße und deftige Speisen geeicht sind, kann das eine besondere Herausforderung sein.

Deshalb habe ich heute ein Vanillekipferl-Rezept aus den hochwertigsten Zutaten wie Mandeln und Kokosöl für Dich, mit denen es Dir nicht schwer fallen wird, den Rohkostanteil in Deiner Ernährung zu erhöhen.

Es sind leckere Kipferl OHNE Mehl, Butter, Zucker, Eier und auch ohne zu backen. Wow!

Vorab noch die Antworten auf drei Fragen, die uns häufig gestellt werden, wenn es um den Rohkostanteil geht.

Mit wie viel Rohkost bin ich gut aufgestellt?

Um eine deutliche positive Veränderung zu verspüren, ist es ein gutes Ziel, den Anteil an lebendiger, roher und enzymhaltiger Nahrung auf mindestens 60 Prozent zu erhöhen.

Es lohnt sich, den Weg zu gehen, denn die Rohkost liefert das beste Baumaterial für ein schlagkräftiges Immunsystem und wirkt mit ihren vielen Antioxidantien stillen Entzündungen besonders effektiv entgegen. Stille Entzündungen gelten als Ursache für alle Zivilisationskrankheiten.

Rohkost hilft uns beim Entgiften, normalisiert das Gewicht, belebt den Stoffwechsel und lässt uns optimistisch durchs Leben gehen.

Rohkost versorgt Dich mit allen Vitalstoffen, die bei Kochen auf der Strecke bleiben, besonders mit hitzeempfindlichen Enzymen.

Um die Magie von „roh“ zu erfassen, müssen wir uns nur folgendes Bild vor Augen führen: Aus einem naturbelassenen Mandelkern kann ein Bäumchen wachsen, aus einem blanchierten Mandelkern nicht mehr.

Damit man mit der Rohkost nachhaltigen Erfolg hat, muss man sie erlernen. Hierbei zu unterstützen, ist die Mission hinter unserem ImmunityEating Programm.

Was ist, wenn ich Rohkost nicht gut vertrage?

Das Problem ist in diesem Fall nicht die Rohkost an sich, sondern das Darmmilieu. Hier kommt die gute Nachricht: Wir können unser Darmmilieu Schritt für Schritt verbessern, mit dem, was wir essen und wie wir es zubereiten.

Wenn wir Rohkost gut verdauen können, haben wir die Kraft der Natur auf unserer Seite und bekommen ein Immunsystem, das stark ist gegen Infekte, Gelenkschmerzen und alle anderen Krankheiten.

Muss ich alles kalt essen?

Nein, die moderne Rohkostküche hält raffinierte Lösungen für alle Bedürfnisse und Geschmacksvorlieben bereit. Lass Dich überraschen. In unserem ImmunityEating Programm haben wir die besten Schnell-Rezepte zusammengetragen.

Als Vorgeschmack auf das, was kommt, hier nun das gesunde Vanillekipferl-Rezept. Es besteht aus ganz wenigen Zutaten:

  • Mandeln liefern beste Fette und Proteine und werden – anders als Nüsse – basisch verstoffwechselt
  • Kokosflocken versorgen uns mit gesunden Kohlenhydraten
  • Kokosöl enthält viel Laurinsäure, die antiviral und antibakteriell wirkt
  • Honig ist von Alters her für seine positive Wirkung aufs Immunsystem bekannt

Rohkost-Vanillekipferl

Die Menge reicht für etwa 20 Kipferl.

  • 100g Mandeln, im Mixer fein zu Mehl mahlen
  • 50 g Kokosflocken oder Kokoschips, im Mixer fein zu Mehl mahlen
  • 40 g Kokosöl (im Wasserbad kurz erwärmen, damit es flüssig ist)
  • 30 g Honig (oder etwas mehr)
  • 1 Teelöffel Vanillepulver
  • Etwa 1 Esslöffel von dem Kokosmehl zum Bestreuen reservieren

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen das Kokosöl und den Honig einkneten bis ein homogener Teig entsteht.

Alternativ kannst Du alles in eine Plastiktüte (etwa 3 l, wiederverwendbar) geben, und den Teig durch die Tüte hindurch kneten. So bleibt die Küche sauber und das Kneten geht einfach.

Klebt noch nicht zusammen? Mehr Kokosöl zugeben hilft. Auch ein Löffelchen Wasser wirkt Wunder auf die Bindung des Teigs.

Es entsteht kein Teig, den man rollen kann. Vielmehr knetet man die Rohkost-Kipferl in Form und setzt sie auf eine nichthaftende Oberfläche (Backpapier). Statt mit Staubzucker bestreuen wir unsere Kipferl mit Kokosmehl. Der Kühlschrank ersetzt uns den Ofen: Für 30 Minuten kalt stellen, bis das Kokosöl und somit auch die Kekse fest geworden sind. Auch im Kühlschrank aufbewahren.

Alle Zutaten in Rohkostqualität sind online und im Bioladen gut erhältlich.

Eine Tasse Tee und ein Vanillekipferl, was braucht man mehr!

Hinweis für eine Zubereitung ohne Mixer
Einfach bereits gemahlene Mandeln und Kokosmehl kaufen. Beides ist fast überall zu kaufen, jedoch meist nicht in Rohkostqualität. Auch wenn wir mit diesen Zutaten keine High-End-Kipferl schaffen, so erreichen wir dennoch ein ganz neues Kipferl-Level im Vergleich zu traditionellen Mehl-Zucker-Eier-Rezepturen.

Jede Verbesserung zählt – auch das ist Teil der ImmunityEating Philosophie!

Kreuzblütler-Snacks fürs Immunsystem

Kreuzblütler-Snacks fürs Immunsystem

„Ich bin wieder zuversichtlich und gelassen … ich hab das Vertrauen gewonnen, dass es jetzt wird.“ Teilnehmerin des ImmunityEating Programms

Es ist unbezahlbar, wenn wir beginnen, wieder Vertrauen in die Abwehrkraft und Regenerationskraft unseres Körpers zu entwickeln – erst recht dann, wenn wir mit erheblichen gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen hatten oder haben.

Der Körper kann Erstaunliches vollbringen, wenn er alles hat, was er dafür braucht. Mikronährstoffe spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie stecken vor allem im Gemüse. Deshalb empfiehlt Joel Fuhrmann, Großmeister der Mikronährstoffe und Autor des Buches „Superimmun“, nicht nur ein wenig mehr Gemüse, sondern SEHR VIEL mehr Gemüse zu essen: 

„Jeden Tag 8 Portionen Gemüse, darunter zwei Portionen Kreuzblütlergemüse.“

In diesem Beitrag geht es darum, wie wir das Ziel von zwei Portionen Kreuzblütler am Tag mit einem kleinen Snack erreichen. 

Stark gegen Krebs und Entzündungen 

Zu den Kreuzblütlern zählen beispielsweise Brokkoli, Blumenkohl, Rot- und Weißkohl, Kohlrabi, Rosenkohl und Rucola. Sie gehören zu den Stars unter den Gemüsen, weil sie eine enorm positive Wirkung auf unser Immunsystem haben. 

Studien belegen, dass Kreuzblütler uns helfen, deutlich besser gegen Krebs gewappnet zu sein. Maßgeblich sind die scharfen Senföle, die entstehen, wenn Kreuzblütler zerkaut oder zerkleinert werden. Sie hindern Karzinogene daran, sich an die DNA in der Zelle zu koppeln und krebserregende Veränderungen auszulösen und wirken dem Wachstum von entarteten Zellen entgegen. 

Mit genügend Kreuzblütlern können wir auch unsere Widerstandskraft gegen bakterielle Infektionen und Viren deutlich verbessern. Die enthaltenen Antioxidantien wirken gegen stille Entzündungen, die Grundursache für viele Zivilisationskrankheiten und vorzeitige Alterung. 

Lass keine Gelegenheit aus: Iss Kreuzblütler auch als Power Snacks

Wir haben also allen Grund, jeden Tag Kreuzblütler auf den Tisch zu bringen. Viele Sorten kann man genussvoll rohbelassen knabbern. Nur so profitieren wir auch in vollem Umfang von den Vitalstoffen, die durch Erhitzen verloren gehen würden.

Hier der Tipp für zwei besonders mild schmeckende Sorten mit dem einem superschnellen Dip:

Blumenkohlröschen und Kohlrabi-Sticks mit Mandelmus

Noch nie Blumenkohl roh gegessen? Hier zur Motivation ein Statement meiner lieben Kollegin Beatrix Berkics aus dem ImmunityEating Team: „Wenn immer ich Blumenkohl nach Hause bringe, essen ihn meine Kinder sofort auf. Er schafft es nie in den Kühlschrank. Sie mögen Blumenkohl einfach so gerne wie Apfelschnitze.“ Und tatsächlich schmeckt roher Blumenkohl auch sehr lecker. Probier es aus. 

Kohlrabi fügt unserem Snack eine nussige Geschmackskomponente und einen ganz anderes Kauerlebnis hinzu. Und so geht’s:

  • Blumenkohl waschen und etwa ein Viertel eines Kopfes in kleine Röschen schneiden
  • Kohlrabi schälen und in Scheiben oder Würfel schneiden 
  • Für den Dip reicht es, ein Glas Mandelmus aufzuschrauben – fertig! 

Ein Klecks Mandelmus macht jedes Gemüsestückchen zu Hochgenuss und sättigt. Wenn Du möchtest, gibt noch eine Prise gutes Salz dazu.

Mit diesem Snack-Tipp hast Du das Ziel von zwei Portionen Kreuzblütler am Tag erreicht. Läuft also.

Du willst noch mehr zum Thema antikanzerogene und entzündungshemmende Ernährung wissen? Dann wirst Du von diesem Video besonders profitieren.

Dr. Regina Kratt & Dr. med. Barbara Bierther-Hufnagel
Insidertipp fürs Intervallfasten: Dieses Abendessen lässt Dich durchhalten

Insidertipp fürs Intervallfasten: Dieses Abendessen lässt Dich durchhalten

Es gibt kaum jemanden, der von Intervallfasten nicht begeistert wäre. Insbesondere wenn man Pfunde verlieren möchte, kann es der Durchbruch sein. Hier kommt ein Tipp, der das Durchhalten erleichtert.

Wir gehen im folgende von dem bekannten 16/8 Intervallfasten aus. Mit einer langen Zeit des Nichtessens von 16 Stunden über Nacht unterstützt Du Deinen Körper optimal, Fettreserven abzubauen und notwendige Regenerationsmaßnahmen durchzuführen. Dazu gehört die Autophagie, die Zellerneuerung, die man sich wie ein Recyclingprogramm der Zelle vorstellen kann. Aus alten Zellbestandteilen werden neue Zellen gebildet und es kommt zur Verjüngung der Zellstruktur des gesamten Körpers. Das wollen wir haben!

Das einzige Problem mit dem Intervallfasten ist:

Wie hält man es durch, 16 Stunden nichts zu essen?

Wer beispielsweise um 18 Uhr aufhört zu essen, darf erst um 10 Uhr morgens wieder damit beginnen.

Nun, das fällt uns leicht, wenn das letzte Essen des Tages folgende Voraussetzungen erfüllt:

  1. Es soll lange satt halten und wirklich zufrieden und glücklich machen.
  2. Es soll keine starken Blutzuckerschwankungen hervorrufen. Das würde dazu führen, dass wir zwei Stunden später mit Heißhunger nach der Chipstüte greifen oder oder wach im Bett liegen und nicht schlafen können.
  3. Es soll uns optimal versorgen und alle Baumaterialien zur Regeneration und Reparatur zur Verfügung stellen.

Auf den Punkt gebracht heißt das:

Wir brauchen gaaanz viel beste Fette und viel bestes Protein und ein paar komplexe Kohlenhydrate. Und hier kommt die perfekte Lösung aus unserem ImmunityEating Programm:

Unsere beliebte Hanf-Basis-Soße kombiniert mit Süßkartoffel

Mit der großen Portion Hanfsamen in der Soße bekommst Du jede Menge entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren und ganze 30 Gramm Protein, was perfekt ist für eine Mahlzeit. Das Hanf-Protein enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren, die wir von außen zuführen müssen. Deshalb sind Hanfsamen auch perfekt für Veganer und Vegetarier.

Süßkartoffeln gehören zu den gesunden, komplexen Kohlenhydraten, die den Blutzucker nur langsam und gemäßigt ansteigen lassen. Du kannst sie wie eine Ofenkartoffel zubereiten und hast dann eine warme Mahlzeit. Alternativ kannst Du die Süßkartoffel auch in Scheiben oder Stifte schneiden und einfach roh mit der Soße knabbern.

Hier die Soßen-Zutaten, die einfach in einem kleinen Mixer zu einer cremigen Konsistenz gemixt werden:

  • 110 ml Wasser (oder mehr, wenn es flüssiger sein soll)
  • 80 g geschälte Hanfsamen
  • 1/2 Stengel Frühlingszwiebel
  • 1 gehäufter Esslöffel Hefeflocken aus Bioladen oder Reformhaus
  • 1/2 Teelöffel Meer- oder Steinsalz

Achtung: Soße nicht erhitzen, es wäre schade um die gute Fette und Mikronährstoffe!

Noch drei Tipps fürs Durchhalten der Fastenzeit:

  1. Putze Dir nach dem Abendessen gleich die Zähne. Erfahrungsgemäß erhöht das die Hürde, um nochmal etwas zu essen.
  2. Mach nach dem Abendessen noch einen ausgiebigen Abendspaziergang oder absolviere eine entspannte Laufeinheit. Das ist überhaupt das Beste. Es ist sehr schön, den Tag mit einem Blick in den Abendhimmel zu beenden.
  3. Gehe früh ins Bett, spätestens gegen 22 Uhr.

Freu Dich auf die Leichtigkeit am nächsten Morgen! Nach ein paar Tagen siehst Du den Erfolg auf Deiner Waage und an Deinem verjüngten Spiegelbild. Intervallfasten wirkt schnell.

Du möchtest mehr über Hanf wissen? Das lohnt sich, denn Hanf kann Dir im Alltag ein wirklicher Freund sein.

Er hilft Dir ein Hauptproblem unserer heutigen Ernährung zu überwinden: den Konsum von leeren Kalorien in Form von Nudeln und Co. Im Video erfährst Du noch genauer, welche gesundheitlichen Vorteil Du davon hast und wie Du Hanfsamen noch anwenden kannst:

Die perfekte Beilage, mit der Du aus jedem Gemüse einen Immunity Booster machst

Dr. Regina Kratt & Dr. med. Barbara Bierther-Hufnagel

Der einfachste Weg Dein Immunsystem zu stärken

Der einfachste Weg Dein Immunsystem zu stärken

Wo fängst Du an? Am besten dort, wo eine kleine Veränderung schon eine große Wirkung hat. Hier kommt ein einfacher, aber wirkungsvoller Tipp für eine kleine effektvolle Routine: Iss regelmäßig eine Portion unerhitztes und unpasteurisiertes Sauerkraut!

[Zubereitungstipps am Ende des Beitrages]

Sauerkraut gehört zu einer Nahrungsmittel-Kategorie, die die meisten Menschen nicht auf dem Radar haben und die auch in den meisten Konzepten für gesunde Ernährung übersehen wird. Sauerkraut gehört zu den fermentierten Lebensmitteln, die mit Milchsäurebakterien vergoren sind. Beliebt ist auch die schärfere Variante des Sauerkrauts, das koreanische Kimchi mit Chinakohl und Rettich.

Smarte Food Startups bringen derzeit ganz neue Rezepturen von fermentiertem Gemüse in die Regale von Biomärkten. Halte Ausschau! Und denk daran, dass die gesundheitlichen positiven Effekte sich nur dann einstellen, wenn die Produkte nicht erhitzt und pasteurisiert sind und die wertvollen Milchsäurebakterien noch lebendig sind.

Deshalb lohnt es sich für Dich Sauerkraut & Co essen:

Gesundes Darmmilieu

Die Milchsäurebakterien fördern die Ansiedelung von gesunden Darmbakterien und hemmen krankmachende Bakterien und Keime. Je mehr freundliche Bakterien wir haben und je „bunter“ die Bakterienlandschaft ist, desto gesünder und robuster sind wir. Der Aufbau einer gesunden Darmflora ist insbesondere nach der Einnahme von Antibiotika sehr wichtig ist. Das Fehlen bestimmter Bakterienarten wird mit bestimmten Krankheiten assoziiert.

Verbesserte Nährstoffaufnahme

Unsere Bakterien im Darm helfen uns die Nährstoffe aus unserem Essen aufzunehmen und Vitamine zu bilden. Bei einer Fehlbesiedelung des Darms werden zu wenig Nährstoffe – insbesondere Mikronährstoffe – aufgenommen. Die Speisen rutschen dann mehr oder weniger einfach durch uns durch. Der Körper ist dann unterversorgt und die Immunabwehr geschwächt.

Power für Immunzellen

80 Prozent aller Abwehrreaktionen laufen im Darm ab, weshalb dieser zum wichtigsten Teil des Immunsystem zählt. Die Immunzellen sitzen zum größten Teil in der Darmschleimhaut. Unsere Darmbakterien arbeiten mit den Immunzellen zusammen und helfen mit, die Bausteine für eine Abwehrreaktion bereitzustellen. Außerdem enthält fermentiertes Gemüse eine geballte Ladung Vitamin C, welches das Immunsystem stärkt.

Wie Du Sauerkraut zu Deiner Ernährungsgewohnheit machst

Tipp 1: Schnellvariante „pur und rustikal“

Dafür brauchst Du nur ein Glas Sauerkraut und eine Gabel. Iss einfach jeden Tag vor dem Mittag- oder Abendessen drei Gabeln Sauerkraut. So hilft es Dir auch, Deine Verdauung für das nachfolgende Essen anzuregen.

Tipp 2: Mach Dir mehrmals in der Woche einen Sauerkrautsalat

Dieses leckere Frische-Rezept wird dich begeistern. Die Nüsse versorgen Dich mit besten Fette und Proteinen und machen den Salat zu einer sättigenden Mahlzeit.

  • 1 große Tasse unpasteurisiertes Sauerkraut
  • 1/2 Kohlrabi
  • 10 cm Frühlingszwiebel
  • 1-2 Handvoll Nüsse oder Kerne (z.B. Walnüsse oder Kürbiskerne)
  • 4 Esslöffel Öl (Oliven-, Walnuss-, Hanf- oder Leinöl)
  • 3 Esslöffel Balsamico-Essig oder 1/2 Zitrone
  • Salz

Kohlrabi zu feinen Stiften reiben und mit allem anderen zu einem Salat vermischen. Wenn Du es feiner bevorzugst: Alle Zutaten zusammen in einem Zerkleinerer so lange schreddern bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Probiere statt Kohlrabi auch Paprika, Karotte, Knollensellerie, Zucchini, Zwiebel, Äpfel und Petersilie.

Noch was: Dieses Rezept ist absolut bürotauglich, denn die Salatsoße bindet den typischen Sauerkrautgeruch.

Viel Erfolg!

An Chlorophyll führt kein Weg vorbei

An Chlorophyll führt kein Weg vorbei

Du möchtest Deine Ernährung verbessern und fragst  Dich, was am schnellsten sichtbare und spürbare Erfolge bringt? Go green! Der grüne Blattfarbstoff wirkt bei der Blutbildung und Blutreinigung mit. Chlorophyll wirkt entzündungshemmend und ist bekannt für seine Detox-Wirkung.

Was ist Chlorophyll? Chlorophyll ist ein grünes Pigment, das für den Photosyntheseprozess notwendig ist. Es kommt in allen grünen Pflanzen und Algen vor und ist bei der Transformation von Sonnenlicht in eine brauchbare Form von Energie beteiligt.

Für uns Menschen ist die Aufnahme von Chlorophyll so wichtig, weil es uns dabei unterstützt, uns auf Zellebenen zu regenerieren. Unser Körper kann Chlorophyll in Hämoglobin verwandeln. Seine molekulare Struktur ist der von Hämoglobin sehr ähnlich. Der Hauptunterschied besteht darin, dass sich bei Chlorophyll in der Mitte der chemischen Struktur bei Magnesium befindet und bei Hymoglobin Eisen. Das Eiweißmolekül Hämoglobin verteilt den Sauerstoff im Körper und ist ein bedeutender Bestandteil der roten Blutkörperchen.

Chlorophyll-Quellen

Alle grünen Gemüse enthalten viel Chlorophyll, je dunkler desto mehr. Nennenswerte Mengen finden sich auch in blau-grünen Algen, Weizengras, grünblättrigen Sprossen, Meeresgemüse, Spinat, Brokkoli, Mangold, Grünkohl und Petersilie. Viel Grün kannst Du am besten gemixt zu Dir nehmen. Halte Ausschau nach grünen Rezepten für Smoothies und Dips.